Die Hexennacht wird zum Hexenkessel
Wer wagt gewinnt, und die Burghexen Tryberg haben klar gewonnen mit ihrer Hexennacht am Samstag. Nachdem sie im vergangenen Jahr mit ihrem Ball aussetzten, entschlossen sich die Verantwortlichen, ihre Hexennacht in diesem Jahr im Triberger Kurhaus steigen zu lassen.
„Es war ein Wagnis, aber es hat sich gelohnt“, sagte am späten Samstagabend ein zufriedener Vizevorsitzender Andreas Dold. Bislang feierten die Burghexen in den vergangenen sieben Jahren ihren Hexenball im Pfarrsaal. „Da war der Saal mit 300 Gästen proppevoll.
Hier war es ein Risiko, einen Ball in einer Halle zu feiern, die mit 700 Leuten noch nicht ganz voll ist“, sagte Dold. Doch die Bedenken lösten sich schnell in Luft auf. Rund 700 Fasnetsbegeisterte verwandelten das Kurhaus in einen Hexenkessel.
Dazu beigetragen, dass die Stimmung praktisch von Anfang an auf dem Siedepunkt war, haben verschiedene Guggenmusiken. Um den Ohren ab und zu eine Verschnaufpause zu gönnen, sorgten einige Showtanzgruppen für Abwechslung.
Den Höhepunkt präsentierten die Tryberger Burghexen als Nach-Mitternacht-Show. Die Guggenmusik „Halli-Galli“ Steinen, Vierte bei den Deutschen Guggenmusikmeisterschaften, trieb die ohnehin tolle Stimmung ans Limit. Und am Ende versammelten sich „Halli-Galli“, Bergstadtfetzer und Krawatzi-Rumblers zu einem Monster-Guggenmusik-Konzert auf der Bühne.
(Südkurier vom 17.Februar 2009)
